Schon seit einigen Jahren diskutieren wir mit dem Geschäftsführer der Clinotest GmbH über mögliche Aktivitäten in den sog. "Sozialen Medien". Das Unternehmen aus Isernhagen bei Hannover ist auf Textilien für die Bereiche Klinik, Pflege und Hotel spezialisiert und dort fast ausschließlich auf B2B-Geschäfte ausgerichtet. Deshalb war es schwierig einen sinnstiftenden Ansatz für Social-Media-Aktivitäten zu finden. Erst als Clinotest sein Engagement im eigenen Amazon-Shop intensivierte, wurde auch das B2C-Business interessanter. Wir wurden damit beauftragt, eine Kommunikationsstrategie für diese neuen Zielgruppen zu entwickeln, die zudem die Marke Clinotest in ihrer Kompetenz und Reichweite stärkt. "Machen Sie sich mal Gedanken!"


Das machten wir. Da wir das Produktsortiment durch den von uns entwickelten Katalog und diverse Werbe- und Vermarktungsmaßnahmen besten kannten, war uns schnell klar, dass man mit Bettwäsche, Frottierwaren, Patientenbekleidung und Inkontinenzunterlagen nur sehr bedingt junge Konsumenten begeistern konnte.


Wie tut man das? Wir mussten eine Geschichte erzählen, die weit über den Lagerbestand des Unternehmens hinausging und die textilen Produkte in neue, unerwartet Zusammenhänge bringen sollte - neudeutsch nennt man so etwas Erweiterung des Markenkontextes. 


Diese neue Geschichte, die es zu erzählen galt, nannten wir "Textil-Trends" (wir achteten natürlich darauf, dass die entsprechende Domain frei und der Name in allen Social-Media-Kanälen noch frei war). Der wichtigste Kanal der Online-Marketing-Kampagne ist die Blog-Website "textil-trends.de". Hier wird ein bunter Mix an Fach- und Hintergrundinformationen sowie kreative Blogbeiträge zu textilen Themen angeboten. Die Aufmachung und Sprache ist an Modeblogs angelegt: locker, aus der etwas egozentrischen Ich-Perspektive und selbstbewusst subjektiv.


Wir erstellten zusammen mit dem Marketingteam von Clinotest einen Redaktionsplan der Themen, holten uns kistenweise Produkte aus deren Lager und begannen damit zu fotografieren und die Geschichten zu produzieren. Erst als die ersten Stories auf "textil-trends.de" publiziert waren, begannen wir damit sie auf den bereits eingerichteten Social-Media-Kanälen auszuspielen - auf Instagram, Facebook, Twitter und Google+. Natürlich hatten wir für jeden Kanal einen möglichst eigenen Bild- und Sprachstil festgelegt - es liegen schließlich Lichtjahre zwischen den neuen Welten von Zuckerberg und Co.



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